Ausbildung in der Logistik

Ausbildung, warum sollte man eine „Lehre“ machen und welche Vorraussetzungen muss man mitbringen?

Die berufliche Karriere beruht zumeist auf einer soliden Ausbildung, eines Studiums oder als Nachfolger eines Firmenimperiums auf Gottes Fügung.

Da letzteres bei den meisten Schulabgängern nicht der Fall sein wird, bleibt nur die berühmte Tellerwäschermethode oder eben der Weg über einen Ausbildungsplatz in einem zukunftsträchtigen Berufszweig.

Leider stellt sich für viele Bewerber um einen Ausbildungsplatz diese Frage erst kurz vor Toresschluss, beziehungsweise kurz bevor sie die Schule verlassen werden. Nun kann man sich über die Zeitspanne, die man als kurz bezeichnet, sicherlich streiten. Jedoch sehen die in Frage kommenden Ausbildungsbetriebe, dies zumeist in einem anderen Zeitrahmen als der angehende Auszubildende.  Etwa acht Monate vor einem neuen Ausbildungsjahr sollten die ersten Bewerbungen schon an den Wunschbetrieb geschickt werden. In überlaufenen Berufsbildern kann es jedoch auch dann schon 5 vor 12 sein.

Zunächst sollte jedoch die Frage nach den persönlichen Vorlieben, Hobbys und Leistungen der Schulzeit geklärt sein. Die üblichen Praktika, die durch die Schulen angeboten werden, sollten die Möglichkeit zur beruflichen Orientierung bieten. Leider werden die ersten Schritte in die Welt der Industrie, Handwerksbetriebe und Dienstleistungsunternehmen nicht immer von Erfolg gekrönt.

Am besten versucht man einen möglichen Ausbildungsbetrieb mit einem grösseren Ausbildungsangebot persönlich zu kontaktieren um sich einen ersten Eindruck von Bewerbungsgesprächen und eventuellen Einstellungstests zu verschaffen.

Viele Betriebe bilden in gewerblichen und kaufmännischen Berufen aus, so dass diese ein breit gestreutes Tätigkeitsfeld abdecken können. In einigen Berufszweigen, zum Beispiel im Handwerk und in kleineren Familienbetrieben, ist es eh üblich in alle Belange des Berufslebens und der Firma eingebunden zu werden. Ausnahmen bestätigen auch hier immer wieder die Regel.

Sollte man inzwischen einen speziellen Berufswunsch entwickelt haben, so stellen sich zumeist unangenehme Fragen um die notwendige Qualifizierung des angehenden Auszubildenden.

Vielfach sind gerade die Noten besonders gefordert, die im schulischen Leben eher in die ungeliebteren Kategorien fallen. So da währen die Fächer:

Deutsch, Rechnen – Mathematik, Fremdsprachen und eventuell Geographie und Technik zu nennen.

Je nach beruflicher Orientierung sind die naturwissenschaftlichen Fächer ebenso relevant, um im Rennen um den begehrten Ausbildungsplatz nicht von den hinteren Rängen zu starten.

Sobald dann die persönlichen Möglichkeiten ausgelotet sind, gilt es einen Ausbildungsberuf zu suchen. Auf die üblichen Hilfestellungen von Berufsberatern des Arbeitsamtes,  IHK und Handwerkskammern möchte ich an dieser Stelle nicht weiter eingehen. Nicht weil ich von den Leistungen die dort erbracht werden nicht überzeugt bin, sondern vielmehr weil gerade die Schulen mit diesen Instituten schon engen Kontakt pflegen und hier detailliertere Auskünfte geben können.

Deutschland befindet sich derzeit im Wandel, von der Industrie zur Dienstleistungsgesellschaft. Gerade in den Ballungsgebieten und in NRW, hat sich die Abkehr von Kohle und Stahl negativ auf die Regionen ausgewirkt. Doch immer mehr Unternehmen haben den Wandel vollzogen und sich auf neue Berufsfelder konzentriert.

So sind in den vergangenen Jahren etliche neue Berufe entstanden, die nicht nur Erfolg versprechen, sondern auch langfristige berufliche Perspektiven aufzeigen.

Einige davon, ursprünglich aus der Logistik kommend, haben sich in vielen Teilen der Wirtschaft verfestigt. Zwei dieser „neuen“ Berufe möchte ich an dieser Stelle näher bringen und Dich eventuell auf dem weiteren Weg zur Abschlussprüfung begleiten. Vielleicht lernen wir uns ja bei einem solchen Termin mal persönlich kennen. Es würde mich freuen.

Übrigens, auch für die Ausbildungsbetriebe ist die Auswahl der Azubis kein leichtes Unterfangen und teilweise mit enormen Kosten verbunden.

Neben der Ausbildungsvergütung, steht die Bereitstellung von separaten Arbeitsplätzen, die zur Ausbildung geeignet sein müssen, ebenso auf der Sollseite der Betrieb wie die Bereitstellung von qualifizierten Ausbildern die den Azubi bis zur Prüfung begleiten. Am Ende verbleibt dann nur ein kleiner Teil der frischen Kaufleute oder Gesellen im Ausbildungsbetrieb. Hier greift neben der Bundeswehr und dem Zivildienst auch der gelegentliche Wille ein Studium zu beginnen.

Da die Wirtschaft aber nur mit qualifiziertem Personal ihre Leistungsfähigkeit erhalten und ausbauen kann, bleibt nur die spezielle, an den Ausbildungsbetrieb angepasste Lehre, von der beide Partner profitieren.

Aber jetzt wünsche ich Dir viel Spass beim Stöbern auf meiner Seite.