Die Kawasaki ER-6F

Die “kleine” ist mit ihrem schmalen Outfit und der mehr als ausreichenden Motorleistung die ideale Maschine für die Frauenpower in unserer Familie. Meine Frau und unsere Tochter fühlen sich mittlerweile recht wohl auf der Kawasaki.

Die ER-6F  wurde von uns direkt tiefer gelegt und ist mit einem Fahrwerks-Kit jetzt nur noch 770 mm hoch. Mit einer Leistung von rund 72 PS bringt sie es auf ca. 215 km/h.

Die beindruckende Kurventauglichkeit und Schräglagenfreiheit ermöglicht eine sportliche Gangart sowohl auf Landstrassen, als auch auf der Autobahn. Die Farbwahl ist für meine Frau kein Problem gewesen. Die einzig passende Farbe ist schwarz mit rotem Rahmen.

Eine höhere Scheibe wurde montiert und eine aufgepolsterte Sitzbank (ich will ja auch mal fahren) haben wir uns dann auch noch gegönnt.

Die zwei Wave-Scheiben bringen eine angemessene Verzögerung, die eine grundsätzlich recht flotte Gangart unterstützen. Seltsamerweise habe ich mit der Kawa immer wieder Probleme das Speedlimit zu halten. Die Maschine läuft am besten ab 3000 Umdrehungen, dann liefert sie neben einem runden Motorlauf auch entsprechende Leistung ab. Dummerweise liegt dann der Speed aber schon über dem deutschen Limit. Ich neige also immer zum Springen zwischen dem zweiten und dritten Gang.  Der Arbeitsplatz ist aufgeräumt und stellt neben der ruhigen Anzeige der Drehzahl (sehr gut gedämpft) den Speedometer ebenfalls analog dar. Da ich auf die klassische Anzeige stehe, kommt mir das Outfit sehr entgegen.

Etwas gewöhnungsbedürftig ist die Auspuffanlage mit dem Euro 3 Katalysator. Der zentral unter dem Federbein angebrachte Schalldämpfer ist nicht nur unüblich sondern lässt die Rückpartie noch zierlicher Aussehen. Aber der Sound leidet zum Glück nicht unter dieser ungewöhnlichen Positionierung der 2in1.

 

 

Alles in allem ein gelungenes Motorrad, das mit genügend Leistung ausgestattet ist um auch einen Superbike- Piloten zu überzeugen.