Meisterausbildung

Auf diesen Seiten befasse ich mich mit dem Leben nach der Erstausbildung.

 

In der Regel ist man nach der Ausbildung erstmal froh keine Berufsschule mehr zu sehen und möchte sich an den Früchten der Mühe laben. Doch nach einiger Zeit, eventuell liegt der Wehr- oder Wehrersatzdienst dazwischen, sollte man wieder nach Vorne schauen und sich die persönliche Karriere überlegen.

Eine kleine Randbemerkung sei erlaubt: Vielfach lässt sich beobachten, das sich auf den erarbeiteten Lorbeeren ausgeruht wird. Damit meine ich, das eine Beförderung wegen guter Arbeit und stetiger Leistung zum Vorarbeiter oder Werkmeister, immer nur betriebsgebundene Strukturen sind. Eine berufliche Neuausrichtung nach einer Insolvenz oder wegen eines Ortswechsels können schnell den beruflichen Absturz in die damals erlernte Basisausbildung bedeuten. Ein Meisterbrief oder eine Fachwirt Beurkundung wirkt lebenslang und sichert auch den gewohnten Lebensstandard dauerhaft.

Sicherlich geht man mit Ausbildungskosten von ca. 6.000 € erst einmal in Vorleistung, Meister BAföG und Steuerermäßigung lindern den Kostendruck etwas, aber die Investition lohnt sich immer. Selbst das Einstiegsgehalt als Meister liegt etwa 500 € über dem des Facharbeiters. Durchschnittlich liegt das Gehalt im Mittel um ca. 1.000 € über dem der Mitarbeiter und würdigt die betriebliche und soziale Verantwortung die von der gewachsenen Führungskraft ausgeht..   

Wenn eine logistische Ausbildung vorliegt und ein wenig Berufserfahrung vorhanden ist, steht der beruflichen Weiterbildung nichts mehr entgegen. Elementar ist nun die Frage der Ausrichtung.

Ist eine gewerblich technische Ausbildung sinnvoller oder wählt man direkt eine kaufmännische Struktur?

Diese Frage muss jeder für sich selbst beantworten. Die Entscheidung für eine “aktiviere“ Tätigkeit, gäbe den Ausschlag in Richtung der Meisterausbildung. In dieser Funktion ist sowohl der persönliche Einsatz vor Ort gefragt als auch gelegentliches Sitzfleisch. Eben weil auch der kaufmännische Teil bei der Planung von Lagerstrukturen, ABC- Analysen, Frachtoptimierung, Routenplanung und und und ... nicht zu kurz kommt. Einzelheiten zur Ausbildung, den Lehrinhalten und den zu erwartenden Kosten finden sich hier:

geprüfter Industriemeister / geprüfte Industriemeisterin für Lagerwirtschaft

geprüfter Meister - Fachrichtung Kraftverkehr

Aber auch wenn man sich speziell den kaufmännischen Inhalten zuwenden möchte, stehen mehrere Ausprägungen zur Wahl. Mit entsprechender Vorbildung ist grundsätzlich ein Regelstudiengang möglich, aber auch einige Alternativen stehen zur Verfügung. Auf diese werde ich  später im Einzelnen zurückkommen. Es bieten sich gerade für Logistiker, die in der Distribution arbeiten, die Fachwirte mit Ausprägung zur Industrie oder zum Handel an. Für speditionelle Mitarbeiter, ist der Verkehrsfachwirt sicherlich interessant.

Industriefachwirt   Handelsfachwirt   Verkehrsfachwirt

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